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Deine Aufgaben als Trauzeugin

Deine Aufgaben als Trauzeugin

Du wurdest zur Trauzeugin ernannt? Dann kommt eine spannende und emotionale Zeit auf dich zu 😊

Die Freundin zur Trauzeugin zu machen, ist eine der schönsten Freundschafts- und Vertrauensbeweise, die es gibt! Und sicherlich traut die Braut dir die Aufgabe auch zu, denn als Trauzeugin hast du Verantwortung für den JGA, übernimmst Aufgaben in der Hochzeitsplanung und an der Hochzeit selbst – kurz: du bist für die Braut vor und während der Hochzeit da und unterstützt sie.

Für viele Bräute ist die Trauzeugin außerdem jemand, die auch nach der Hochzeit eine wichtige Ansprechpartnerin in Beziehungsfragen bleibt. Klingt wirklich nach einer großen Ehre, nicht wahr?

Damit du vor lauter Aufregung und Freude nichts vergisst, stellen wir dir deine Aufgaben als Trauzeugin vor. Natürlich sind diese auch von Braut zu Braut verschieden – die eine braucht nun mal mehr, die andere weniger Unterstützung in Planung, Organisation und emotionalen Fragen.

Und bevor du vor der langen Liste kapitulierst und die Hände über dem Kopf zusammenschlägst denke daran, dass du dir jederzeit Hilfe holen kannst. Eure gemeinsamen Freundinnen, die beim JGA dabei sind, helfen bestimmt gern bei der Organisation des Tages und der Trauzeuge des Bräutigams ist ja auch noch da, um beispielsweise bei Überraschungen und Programmgestaltung mitzuwirken.

Junggesellinnenabschied oder Bridal Shower planen – Kiss the Miss Goodbye

Ein ganzer Tag, um die Braut mit allen Freundinnen zu feiern. So unterschiedlich die Bräute und die Freundinnen, so unterschiedlich sind auch die Vorstellungen vom perfekten Junggesellinnenabschied. Natürlich soll der Tag allen Teilnehmerinnen gefallen, dennoch stehen die Vorstellungen der Braut im Fokus. Bestimmt findet ihr ein Programm, das (zumindest fast) allen gefällt und das die Braut begeistert. Besonders bei großen Gruppen kann dir diese Erfahrung helfen, um alle Wünsche bei der Planung unter einen Hut zu bekommen.

Was der Unterschied zwischen JGA und Bridal Shower bzw. Brautparty ist? Junggesellinnenabschiede werden oft mit Feiern bis zum Umfallen, Bauchläden und komischen Kostümen assoziiert, was viele Bräute abschreckt. Eine Bridal Shower (bzw. Brautparty) hingegen ist ein gemütliches Beisammensein im Freundeskreis mit Essen, Sekt und kleinen Spielchen – sozusagen die „Babyparty“ unter den letzten Abenden als Miss.

Ob ihr es JGA, Bridal Shower oder wie auch immer nennt: im Endeffekt geht es doch nur darum, einen schönen Tag mit den engsten Freundinnen zu feiern, bei dem es um die Braut und die anstehende Hochzeit geht. Ein Junggesellinnenabschied muss als kein Saufgelage und eine Bridal Shower kein Kaffeekränzchen sein. Gestaltet ihr den Tag in einem Rahmen, der zur Braut passt, ist es doch vollkommen egal, was andere denken, oder?

Organisationsunterstützerin

Die Hochzeitsplanung – das heißt Spaß, viele Entscheidungen, aber manchmal auch Stress und vor allem vieeeel Arbeit. Unterstütze deine Braut doch in der Planung, zum Beispiel bei der Dekoration der Tische, an DIY Bastelabenden, bei der Auswahl von Dienstleistern (denke daran: das Hochzeitspaar entscheidet immer!) oder beim Probeessen.

Die Liste der Aufgaben des Hochzeitspaares ist lang und individuell. Genauso individuell ist auch der Wunsch nach Hilfe bei der Planung. Biete deine Unterstützung an, sage deiner Braut aber auch, wenn es dir zu viel wird oder du gern mehr helfen würdest.

Ansprechpartnerin für Fragen & Überraschungskoordinatorin

Was soll ich als Hochzeitsgast anziehen?“, „Ich würde gern ein Spiel organisieren“, „Was kann ich schenken?“ Nicht umsonst stehen auf den Einladungskarten die Kontaktdaten der Trauzeugen. Sie sind für alle Fragen zuständig, die die Hochzeit betreffen und erst recht für die, von denen das Paar nicht unbedingt etwas mitbekommen sollte. Dazu gehört es auch, mal „nein“ zu sagen, falls die Gäste sich etwas einfallen lassen, mit dem das Hochzeitspaar so überhaupt nicht einverstanden ist.

Hast du Beiträge, Überraschungen und Spiele gesammelt, musst du diese nun koordinieren und in den Tagesablauf der Hochzeit einplanen. So weiß Tante Erna, wann ihr großer Auftritt ist ohne, dass Braut, Bräutigam und die anderen Gäste etwas davon ahnen.

Achte darauf, dass es nicht zu viele Beiträge gibt. Außerdem sollten diese eher nach der Trauung (beispielsweise Spalier aus Seifenblasen, Baumstamm sägen), rund um den Sektempfang oder das Abendessen (zum Beispiel Reden der Freunde und Verwandten) stattfinden. Je öfter die anstehende Party durch Beiträge unterbrochen wird, desto schwieriger wird es, danach wieder in Stimmung zu kommen.

Besprich auch mit dem Hochzeitspaar, ob sie etwas sagen möchten und – falls ja – ob es ihnen wichtig ist, dass sie dies auch als erstes tun (beispielsweise Begrüßung oder Vorstellung der einzelnen Hochzeitsgäste) und nicht erst nach dem lustigen Spiel von Tante Erna.

Natürlich kannst du auch - zum Beispiel gemeinsam mit dem Trauzeugen und/oder den Brautjungfern - eine eigene Überraschung planen. Das kann eine Rede sein, die du auf der Hochzeitsfeier hältst, die Organisation eines eigenen Programmpunkts (zum Beispiel ein Video mit allen Hochzeitsgästen), eine besondere Dekoration von der das Paar nichts weiß, ein Gästebuch, Seifenblasen oder, oder, oder.

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Begleiterin beim Brautkleidkauf

Der gemeinsame Kauf des Brautkleides ist bestimmt eine der Aufgaben, auf die sich die meisten Trauzeuginnen freuen: Ihr schaut euch gemeinsam Kleider an, du lehnst dich im Sessel zurück, während deine Freundin die Brautkleider anprobiert und sich präsentiert. Deine Aufgabe dabei: ehrlich sein und dabei die Wünsche der Braut mehr als nur berücksichtigen. Das kann ein ziemlicher Drahtseilakt werden, besonders wenn ihr andere Vorstellungen vom perfekten Brautkleid und Brautoutfit habt.

Unser Tipp: Warte die Reaktion der Braut ab, bevor du deine Meinung dazu sagst. So kannst du abschätzen, wie du reagieren kannst, ohne die Braut zu verunsichern. Ein Kleid, dass der Braut super gefällt, gut steht und passt und von dir nur ein „Also mein Ding wäre es ja nicht…“ bekommt, wird schnell verworfen. Doch vielleicht ist es genau DAS Brautkleid für deine Freundin?

Besonders bei Korsagen, großen Roben oder Röcken, bei denen sich die Schleppe zum Hochzeitstanz hochbinden lässt, kannst du dir im Brautmodengeschäft Tipps geben lassen, wie man das Kleid am besten anzieht. So kannst du deiner Braut beim Getting Ready und währen der Hochzeit zur Hand gehen.

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Wenns emotional wird…

Kalte Füße, Stress während der Vorbereitung und Panik am Hochzeitstag (besonders wenn etwas schief geht) – selbst die entspanntesten Freundinnen können sich in richtige Nervenbündel verwandeln, wenn es um die Hochzeit geht.

Hier kommst du als Trauzeugin ins Spiel: du beruhigst, stehst mit Rat und Tat zur Seite, lachst mit ihr und hörst zu – oder kurz: tust genau das, was du als Freundin sowieso tun würdest. Du kennst deine Braut und weißt, was sie braucht, um nicht aus der Fassung zu geraten. Und falls sie trotzdem zur gefürchteten Bridezilla wird, findest du bestimmt das Passende, um sie wieder runterzuholen und an das Wichtigste bei der Hochzeit zu erinnern: die Liebe!

Getting Ready

Er ist endlich gekommen – der Tag der Hochzeit! Bevor ihr zum Ort der Trauung fahrt, stehen die letzten – hoffentlich entspannten – ToDos auf der Liste: Die Braut wird frisiert und geschminkt (oder macht es selbst), zieht ihr Brautkleid an, ihr macht Fotos und schon kann es losgehen. Natürlich gehört es auch dazu, kurz zu entspannen, mit einem Sekt oder anderen Getränk auf die Hochzeit und gegen die Aufregung anzustoßen und die Vorfreude zu genießen.

Beim Getting Ready bist du die helfende und beruhigende Hand der Braut. Sorge auch dafür, dass sie eine Kleinigkeit isst und genügend Wasser getrunken hat.

Deine Braut möchte sich lieber mit dem Bräutigam, ihrer Mutter oder allein fertig machen und vorbereiten? Dann respektiere ihren Wunsch und triff dich mit ihr vor Ort oder hole sie ab. Besonders am Morgen der Hochzeit (und in der Nacht davor) sind die Wünsche nach Unterstützung und Gesellschaft sehr unterschiedlich.

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Helfende Hand am Hochzeitstag

Damit das Hochzeitspaar ihren Tag in voll Zügen genießen kann, ist deine Hilfe auch an der Hochzeitsfeier selbst gefragt. Besonders, wenn das Paar keinen Hochzeitsplaner für die Koordination des Tages gebucht hat, wird die ein oder andere Frage bei dir landen. Neben den Gästen („Wo soll das Geschenk hin?“ „Wann gibt’s Abendessen?“, können auch die Hochzeitsdienstleister noch letzte Fragen haben („Wo soll die Fotobox aufgebaut werden?“ , „Kann die Hochzeitstorte serviert werden oder gibt es noch einen Programmpunkt?“).

Je nachdem, was ihr vorher besprochen habt, kannst du die ein oder andere Frage bestimmt direkt beantworten oder kleinere Entscheidungen selbst treffen. So nimmst du dem Hochzeitspaar ein gutes Stück Arbeit ab, denn so werden sie nicht ständig bei Gesprächen unterbrochen und können den Tag entspannt angehen.

Falls kurz vor der Hochzeitsfeier (also am Tag selbst oder am Abend davor) noch letzte ToDos anfallen, kannst du das Hochzeitspaar auch hier unterstützen. Das kann zum Beispiel das Abholen der Dekoration beim Dekoverleih, das Eindecken der Tische, das Auslegen der Kirchenhefte und Taschentücher für die Freudentränen vor der Trauung oder der Aufbau der Fotobox sein.

Nicht zu vergessen sind natürlich die Hochzeitsgeschenke, die das Hochzeitspaar an der Feier erhält. Diese sollten am Abend selbst mitgenommen oder zumindest irgendwo sicher zwischengelagert werden. Da du bestimmt selbst bis zum Schluss mitfeiern wirst, kannst du diese Aufgabe auch super an Verwandte abgeben. Vielleicht wohnen sie sogar in der Nähe des Hochzeitspaares oder der Location und können sie am nächsten Tag vorbeibringen. So freut sich Tante Erna über die wichtige Aufgabe und du kannst weiterhin die Hochzeitsfeier genießen.

Teil der Zeremonie

Während der Trauung bist du Teil der Zeremonie und sitzt in der Nähe der Braut. Beim Standesamt bedeutet das, dass du die Urkunde unterzeichnest. Auch bei kirchlichen oder freien Trauungen kann ein Part auf dich zukommen zum Beispiel indem du Fürbitten vorliest, eine kleine Rede hältst, einen Text vorliest, Teil des Traurituals wirst…

Ansonsten ist es deine Aufgabe während und nach der Trauung den Brautstrauß zu halten, damit die Braut die Hände frei hat, um die Urkunde zu unterschreiben, das Trauritual durchzuführen und sich von den Hochzeitsgästen gratulieren zu lassen. Als perfekt vorbereitete Trauzeugin hast du natürlich auch Taschentücher bereit, um die Freudentränen zu trocknen 😉

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Das Braut -Survival-Kit mit persönlicher Survivalassistentin

Als Trauzeugin gehört es auch dazu, auf alles vorbereitet zu sein, was die Braut den Tag über brauchen könnte. Ein Braut-Survival-Kit ist also sozusagen das persönliche Notfallkörbchen der Braut. Hier gehört Make-Up, und Lippenstift zum Nachschminken, genauso wie Pflaster für Blasen von den Brautschuhen sowie Parfüm und Deo. Schau dir gern unsere Must-haves für das Notfallkörbchen für Hochzeitsgäste an und lasse dich davon inspirieren.

Je nach Brautkleid kann deine Braut an einer noch ganz entscheidenden Stelle Hilfe brauchen und zwar, wenn sie auf die Toilette muss. Mit großen Röcken von Prinzessinnenkleidern, aber auch bei schmalen, bodenlangen Röcken ist das nämlich teilweise gar nicht so einfach ohne, dass der Rock in der Toilette verschwindet. Und selbst wenn sie deine Hilfe dabei nicht braucht ist es immer ein Moment, den ihr zu zweit habt, um kurz zu quatschen 😊

Und ein weiterer Punkt gehört zum „Braut Survival“, der im ersten Moment vielleicht ein wenig banal klingt, aber besonders wichtig ist. Erinnere die Braut daran, zwischendurch genügend Wasser zu trinken und auch beim Sektempfang etwas zu essen. In der Aufregung, den ganzen Gratulationen und Gesprächen mit Gästen und den Hochzeitsfotos geht das schnell vergessen und kann unangenehme Folgen haben (nicht nur bei heißem Wetter).

Nach der Hochzeit kommt das große Aufräumen

Was ist bei jeder guten Feier unumgänglich? Genau, das Aufräumen am nächsten Tag. Selbst wenn die Location und andere Hochzeitsdienstleister den Großteil übernehmen, gibt es bestimmt noch einiges zu tun. Die Reste der Hochzeitstorte müssen in der Location abgeholt werden, genauso wie übrig gebliebene Gastgeschenke (die das Paar übrigens hier wunderbar verkaufen kann!), mitgebrachte Dekoration, vergessene Sakkos und High Heels der Hochzeitsgäste, die Notfallkörbchen, Blumen, die nicht mitgenommen wurden, Accessoires der Fotobox….

Das Beste daran: so könnt ihr alle gemeinsam den Tag nochmal Revue passieren lassen. Da geht die Arbeit viieeel schneller von der Hand und macht auch noch Spaß 😊

Zum Schluss noch eine kleine Bitte an die Bräute:

Die Trauzeugin soll euch unterstützen – keine Frage! Ihr wollt sie an der Seite wissen und bestimmt freut sie sich schon auf die spannende Aufgabe, Teil eurer Hochzeit zu sein. Doch bitte verwechselt eure Trauzeugin nicht mit einer kostenlosen Hochzeitsplanerin, indem ihr ihr alle Aufgaben aufs Auge drückt, die euch nicht gefallen. Denkt daran, dass sie auch so einiges auf ihrer Trauzeuginnen-ToDo-Liste habt, von dem ihr vielleicht gar nichts mitbekommt.

Besser ist: Überlegt gemeinsam, was ihr Spaß machen würde, was sie gut kann und bei welchen Punkten ihr Unterstützung braucht. Tauscht euch regelmäßig über Hochzeitsfragen und – ToDos aus, um sie in die Hochzeitsplanung mit einzubeziehen. Nur so weiß sie, wie sie Programmpunkte an der Hochzeit einplanen kann, kann die Fragen von Gästen zu Dresscode und Geschenken beantworten und euch vielleicht sogar selbst mit einer Kleinigkeit überraschen.

Natürlich könnt ihr auch eure Trauzeugin ein wenig verwöhnen 😉 Frage sie zum Beispiel auf eine ganz besondere Art die Frage aller Fragen: Willst du meine Trauzeugin sein?.

Viele tolle Freundschaftsmomente als Trauzeugin wünscht

Kathi von weddista

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