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Luftballons steigen lassen - ein magischer Moment auf jeder Hochzeit

Luftballons steigen lassen - ein magischer Moment auf jeder Hochzeit

Das Steigenlassen von Luftballons ist eine wunderschöne Tradition auf Hochzeiten geworden. Ob beim Sektempfang oder abends vor dem Essen – Luftballons in den Himmel schicken ist ein magischer Moment für das Hochzeitspaar und alle Gäste. Wenn das Hochzeitspaar diese Idee nicht selbst umsetzt, können Trauzeugen oder die Eltern das Hochzeitspaar mit dieser emotionalen Geste überraschen. Wunderschöne Bilder von den steigenden Luftballons im Himmel und dem Strahlen des Hochzeitspaars sind damit garantiert.

Längst gibt es Alternativen zu den klassischen roten und weißen Luftballons. Folienballons mit Motiven, Herzballons oder bunte Ballons passend zu Stil und Dekoration der Hochzeit, sind abwechslungsreich und machen die Tradition immer zu einem besonderen Hingucker.

Was wird benötigt, um Luftballons an der Hochzeit steigen zu lassen?

Der Brauch ist leicht umzusetzen, denn es werden nur wenige Dinge benötigt. Die Luftballons werden im Vorfeld von Bekannten oder den Trauzeugen mit Helium gefüllt. Die Anzahl richtet sich natürlich an der Anzahl der Gäste.

Tipp: Werden die Luftballons beim Sektempfang verteilt und steigen gelassen, sollten besser ein paar Luftballons auf Reserve gekauft werden. Besonders bei kirchlichen Trauungen gibt es oft Überraschungsgäste, die nur an der Trauung und nicht an der eigentlichen Feier teilnehmen. Eine schöne Idee ist auch, für das Brautpaar selbst herausstechende Luftballons z.B. in einer anderen Farbe oder Form zu besorgen.

Nach dem Befüllen mit Helium werden Ballonschnüre an den Luftballons befestigt. Manche Ballonschnüre haben sogenannte Schnellverschlüsse, sodass die Ballons nicht zugeknotet werden müssen.

Zusätzlich gibt es Ballonkarten, auf die Gäste ihre Wünsche für das Hochzeitspaar schreiben (genügend Stifte mitbringen!). Mit der Adresse des Paares versehen werden die Karten an das Ende der Ballonschnüre geknotet. Findet jemand den Luftballon samt Karte, schickt er diese an das Brautpaar zurück.

Wer möchte, kann die Adresse des Brautpaares bereits im Vorfeld auf die Karten schreiben, um den Gästen das Ausfüllen zu erleichtern. Bei Ballonkarten sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass die Karten nicht zu schwer und die Luftballons genügend gefüllt sind. Sonst wird aus dem Steigenlassen schnell ein Sinkflug. Eine leichte Alternative sind z. B. Glückwunschfedern, die du auch im Marktplatz auf weddista findest!

Ganz Wichtig: Im Vorfeld klären, ob eine Genehmigung für das Steigen der Luftballons benötigt wird. Informationen und FAQs dazu sowie den Genehmigungsantrag gibt’s auf der Webseite der Deutschen Flugsicherung. Eine Genehmigung wird beispielsweise benötigt, wenn mehr als 500 Luftballons geplant sind oder sich ein Militärflughafen in der Nähe befindet. Harte Gegenstände wie Wunderkerzen oder Knicklichter dürfen übrigens nicht an die Luftballons gehängt werden.

Gibt es umweltfreundlichere Alternativen?

Na klar! Achte darauf, dass die Ballons aus 100% Naturlatex gefertigt sind. Naturlatex wird aus Kautschuk hergestellt, einem nachwachsenden Rohstoff. Dieser ist biologisch abbaubar und viel besser als Folienballons. Auch Ballonschnüre müssen nicht aus Plastik sein. Eine Alternative sind Ballonschnüre aus Baumwolle. Das hilft nicht nur der Umwelt, sondern sieht auch viel schöner aus.

Sei dir bitte dennoch im Klaren, dass die Ballons irgendwo wieder herunterkommen und daher nur selten richtig entsorgt werden. Möchtest du trotzdem Wünsche für das Hochzeitspaar sammeln, kannst du die Gäste ihre Wünsche auch auf kleine Steinchen, Holzherzen, Glückwunschfedern oder ähnliches schreiben lassen und diese einsammeln, z.B. in einem Wünscheglas.

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ToDo-Liste in Kürze

  • Genehmigungspflicht prüfen und ggf. Genehmigung einholen
  • Luftballons für die Gäste
  • Besondere Luftballons für das Brautpaar
  • Helium (5 Liter Helium reichen für etwa 100 Latexluftballons mit 25cm)
  • Ballonschnüre
  • Ballonkarten und Stifte

Zum Ende noch ein kleiner Hinweis:

Spätestens beim Befüllen der Luftballons mit Helium kommt jeder Spaßvogel auf die Idee, das Helium einzuatmen. In kleinen Mengen z. B. aus einem kleinen Luftballon ist das sicherlich nicht sehr gefährlich. Wer Helium aber zu oft hintereinander oder zu lang einatmet, der kann gesundheitliche Schäden davontragen und ohne Vorzeichen bewusstlos werden. Dies passiert, weil Helium den Sauerstoff aus den Lungen verdrängt. Aufgrund des hohen Drucks sollte Helium deshalb auch auf keinen Fall direkt aus der Gasflasche eingeatmet werden.

Tolle Augenblicke wünscht

Kathi von weddista

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