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Tipps zur Organisation des JGA

Tipps zur Organisation des JGA

Gedanken eines Trauzeugens…

Es war auf einer Geburtstagsparty. Mein Kumpel Janis und ich, beide frisch ernannte Trauzeugen, diskutierten über die Organisation des jeweiligen Junggesell(inn)en-abschieds. Schnell stellten wir fest, dass wir komplett unterschiedliche Ansätze in der Planung hatten. Während ich die Idee und einen ungefähren Zeitplan von vornerein vorgab, lies Janis die Gruppe über jede Kleinigkeit abstimmen.

Das klang mir viel zu stressig, schließlich meldet sich bei großen What’s App Gruppen kaum jemand zeitnah zurück. „Nicht mit meinem System…“, grinste Janis. Neugierig geworden, hörte ich mir seine Idee an. Diese Erfahrung MUSSTE er einfach in einem Blogbeitrag festhalten, denn einfacher kann die Orga eines JGAs in großer Gruppe gar nicht gehen. Aber lies selbst…

Viel Spaß dabei wünscht

Deine Kathi von weddista

…zur Planung des Junggesellenabschieds

Letztes Jahr hat sich mein bester Kumpel verlobt (ohne in der Vorbereitung irgendjemand davon zu erzählen) und ich wurde Trauzeuge, zack! Meine Hochzeitserfahrungen beschränkten sich auf drei Hochzeiten als Gast und zwei Teilnahmen an Junggesellenabschieden und auf einmal ist das mein Job.

Als selbstverständliche Aufgabe sah ich die Organisation des Junggesellenabschieds an und hatte auch schon einige Ideen im Kopf: auf jeden Fall in eine fremde Stadt, am besten mit ganz vielen Leuten, keine peinlichen Kostüme oder Bauchladen etc...

Dem zukünftigen Bräutigam gab ich folgende Aufgabe: „Ich möchte eine Liste aller Menschen, die Teil deines Junggesellenabschieds sein sollen, inklusive Handynummer und E-Mail-Adresse. Mehr Infos bekommst du nicht!“ Die Liste bekam ich, meine Idee war schon etwas ausgereift und ich startete eine Whats-App-Gruppe mit folgendem Vorschlag: Ein Wochenende in Rom mit Besuch eines Fußballspiels, das entsprechende Wochenende wird per Doodle-Umfrage rausgefunden, ruckzuck steht alles!

In der Gruppe waren wir 20 Männer, nach 10 Tagen gab es keine Reaktion auf Whats-App und nur zwei Einträge in der Doodle-Umfrage. Meine erste Euphorie geriet ins Stocken. Da ich zu ungefähr der Hälfte der Leute keinen engen Kontakt habe, fiel es mir schwer herauszufinden, woran die niedrige Beteiligung lag. Immerhin waren das ja alles Kumpels des Bräutigams und wollten bestimmt auch beim Junggesellenabschied dabei sein?!

Um etwas Feedback zu bekommen erfand ich ein paar Standardantworten, versah sie mit Nummern und bat die Gruppenmitglieder einfach nur die Nummer in den Chat zu posten:

  1. keine Zeit in den Kalender zu schauen
  2. Termin noch zu weit weg
  3. Keine Lust auf einen Junggesellenabschied
  4. 2 Übernachtungen sind zu viel
  5. zu teuer
  6. Flugangst
  7. Ich darf nicht nach Italien einreisen
  8. Ich fülle die Doodle direkt aus

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Überraschenderweise funktionierte das richtig gut, es meldeten sich alle in irgendeiner Form und es wurde über Orte, Zeitraum und Kosten diskutiert. Das Ergebnis war, dass Rom mit Flug etc. zu teuer ist, alle aber richtig Bock haben und wir am besten einen Ort finden, zu dem es alle ungefähr gleich weit haben.

Wir behielten das Spiel mit den Zahlen bei. Sobald ich eine Entscheidung über Ort, Dauer, Aktivitäten etc. treffen musste, habe ich die Optionen zur Auswahl gestellt und abstimmen lassen. Mit einer hohen Beteiligungsquote konnte ich so den Junggesellenabschied nach der Mehrheitsvorstellung planen.

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Somit gingen wir gut vorbereitet in das Wochenende und es lief auch alles wie geplant. Das Beste an unserem Trip war jedoch, wie die Gruppe ab Minute eins harmoniert hat. Im Vorhinein konnte sie in zwei Grüppchen eingeteilt werden, aber das ganze Wochenende traten wir überall als einheitliche Gruppe auf (und das auch ohne peinliche Kostüme). Natürlich ist so etwas schwer planbar. Doch ich denke, dass die Vorbereitung und das Einbeziehen aller in Entscheidungen zumindest einen kleinen Teil zum Gelingen des Wochenendes beigetragen hat.

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Hier nochmal meine wichtigsten Erfahrungen:

  • der Bräutigam bestimmt, wer mitkommen soll
  • am wichtigsten ist, dass so viele Leute wie möglich am Termin können
  • die Stadt ist nicht ausschlaggebend
  • finde einen Weg um die Leute in die Planung des Programms mit einzubinden

Einen grandiosen JGA wünscht dir

Janis

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