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Schnäppchenjäger aufgepasst: So lässt sich am Hochzeitsbudget sparen

Schnäppchenjäger aufgepasst: So lässt sich am Hochzeitsbudget sparen

Hochzeiten sind eine kostspielige Angelegenheit – gar keine Frage! An eurem besonderen Tag sind viele verschiedene Dienstleister für euch im Einsatz, um euch jeden Wunsch von den Augen abzulesen (nicht zu vergessen die ganzen Vor- und Nachbereitungen). Besondere Outfits müssen her, ein Ort zum Feiern wäre nicht schlecht und der ein oder andere Gast soll auch mit von der Partie sein. Da kommt schnell einiges zusammen.

Grund genug, das Hochzeitsbudget auf die ein oder andere Sparmöglichkeit zu überprüfen. Und wer sagt, dass das gesparte Geld nicht an anderer Stelle wieder investiert werden darf, um sich einen weiteren Hochzeitstraum zu erfüllen? ?

Damit ihr das Beste aus eurem Hochzeitsbudget holen könnt, kommen hier 10 Spartipps für eure Hochzeit.

Mieten statt Kaufen

Mieten statt kaufen ist bei besonderen Spielereien gang und gäbe. Oder kämst du auf die Idee, eine Fotobox oder eine Hüpfburg für die kleinen Gäste zu kaufen, statt sie zu mieten? Gleiches gilt für andere Besonderheiten wie Schokobrunnen, Popcornmaschine oder das richtige Partylicht für die Tanzfläche. Doch nicht nur hierbei kann mieten statt kaufen sinnvoll sein!

Gerade im Bereich Dekoration ist es oft günstiger, Artikel zu mieten, statt sie zu kaufen. Das ist besonders interessant für alles, was in großen Mengen gebraucht wird wie Hussen, Tischdekoration und Geschirr. Mieten statt kaufen funktioniert aber auch bei einzelnen Produkten, beispielweise bei der Zusammenstellung einer Candy Bar oder dem Traubogen.

Oder wie wäre es mit einem geliehenen Smoking oder Brautkleid? Möchtest du dein Hochzeitsoutfit nach der Hochzeit sowieso nicht behalten und wiederverkaufen, sparst du dir damit einiges an Arbeit. Natürlich wird auch Mode zum Verleih an dich und deine Maße angepasst und entspricht den aktuellen Trends, sodass dem großen Auftritt nichts im Wege steht.

Mieten statt kaufen hat noch einen weiteren großen Vorteil. Dienstleister, die Produkte verleihen, bieten oft weitere Services an, die dir zusätzlichen Stress ersparen zum Beispiel die Reinigung der Hussen, das Befüllen der Candy Bar, die Lieferung der Produkte, das Dekorieren der Tische usw. Und das ist doch auch einiges wert, oder?

Do It Yourself mit fleißigen Helferlein

Ob Einladungskarten mit Stempeln, selbst gezimmerte Donut Walls aus Holz oder gesammelte Gurkengläser, aus denen mit Bändern verzierte Vasen werden, - auf selbst Gemachtes ist man stolz, spart Geld und das gemeinsame Werkeln macht meistens auch noch Spaß.

Es muss ja nicht immer gleich etwas selbst Gebasteltes sein! Bastelmuffel mit zwei linken Händen können andere Dinge selbst übernehmen wie das Pflücken von Blumen für die Tischdekoration, das Dekorieren der Location an sich oder das Kochen von Marmelade als Gastgeschenk.

Klingt für dich nach vielen vollen Abenden mit Schere, Kleber oder Kochlöffel? Irgendwo gibt es immer einen Nachteil und bei DIY ist es der Zeitfaktor.

Du wirst nicht glauben, wie hilfsbereit Familie, Freunde und Bekannte sind, wenn es um deine Hochzeit geht. Sicherlich lassen sie sich von dir zu dem ein oder anderen Dienst bestechen. Auch das muss nicht immer mit Basteln zu tun haben. Der selbst organisierte Sektempfang nach der Trauung, auf dem Bekannte oder Vereinsfreunde ausschenken, das Abholen der Hochzeitstorte oder das Fahren des Hochzeitsautos sind wunderbare Gelegenheiten dazu. Danksagungskarten und kleine Aufmerksamkeiten für die fleißigen Helfer nicht vergessen!

Hier geht's zu den DIY-Anleitungen auf weddista

Die Gästeliste hat mit das größte Sparpotenzial

„Wenn wir Nina einladen, müssen auch Tina, Lisa und Marie kommen. Und bei Luka & Kim waren wir auch auf der Hochzeit, da müssen wir sie auch einladen.“ Müsst ihr das wirklich? Grenzen ziehen und die Gästeliste abstecken sind mit das schwierigste, das es zu bewältigen gibt.

Gleichzeitig ist es einer der effektivsten Punkte, an dem du sparen kannst, da pro Gast mit Kosten von 120 – 200€ gerechnet werden können. Überlege daher genau, ob die Cousine 3. Grades, die Studienfreunde von früher, mit denen man eigentlich keinen Kontakt mehr hat oder der halbe Verein an der Hochzeit dabei sein müssen.

Es klingt zwar ein bisschen rabiat, aber in manchen Fällen kannst du auch auf die Einladung des Partners verzichten. Das funktioniert natürlich nur, wenn du nicht mit unbedingt mit dem Paar, sondern nur mit einer Person davon befreundet bist oder du den Partner kaum kennst. Erkläre das aber diplomatisch und direkt bei der Einladung (oder noch besser: beim Save-the-Date), denn sonst kann es schnell peinlich werden. Schließlich hat es nichts damit zu tun, dass man den Partner nicht mag, sondern ist meist eine Kostenfrage. Außerdem solltest du solche Regelungen in einem Freundeskreis konsequent durchziehen, damit sich keiner benachteiligt fühlt.

Noch heikler ist das Thema, wenn es um die Kinder in Familie und Freundeskreis geht. Sind das noch sehr wenige, fallen Kinder gar nicht mal so sehr in den Kosten auf. Ein paar coole Spiele und kleine Geschenke reichen aus, um die Kleinen bei Laune zu halten und auch Caterer berechnen selten den vollen Preis für die kleinen Gäste. Je mehr Kinder (und je größer die Kinder), desto stärker fallen sie bei den Kosten ins Gewicht. Denn damit aus der Hochzeit kein Ausflug wird, bei denen die Eltern damit beschäftigt sind ihre Kinder zu bespaßen, solltest du bei vielen Kinder über eine Kinderbeschäftigung nachdenken. Möchtest du auf diese zusätzlichen Kosten verzichten, erkläre das den Eltern und rechne damit, dass die ein oder anderen absagen werden, weil sie keine Betreuung finden. Achja und kleine Babies, die bspw. noch gestillt werden, kannst du schlecht ausladen, wenn es dir wichtig ist, dass die Eltern kommen…

Partner und Kinder hin oder her – in manchen Fällen ist die Familie oder der Freundeskreis einfach zu groß, um sich sinnvoll zu beschränken. Hast du stattdessen schon mal darüber nachgedacht, einen Polterabend zu veranstalten oder den erweiterten Freundeskreis nur zum Sektempfang nach der Trauung oder erst zur Hochzeitsparty einzuladen? Auch das sind gute Möglichkeiten, um Geld zu sparen, trotzdem alle Lieben um sich zu haben und niemandem auf die Füße zu treten.

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Kombiangebote von Anbietern nutzen

Manche Dienstleister bieten dir Kombiangebote an, bei denen du Rabatt bekommst, wenn du mehreres aus einer Hand organisierst. Das kann der Hochzeitsfotograf sein, der eine Fotobox mitbringt, der Hochzeitsplaner, der zusätzlich Dekoration vermietet oder die Location, die mit einem Hotel zusammenarbeitet und deshalb die Hochzeitssuite günstiger bekommt.

Auch viele Hersteller geben dir Rabatt, wenn du eine gewisse Menge oder Kombination bestellst. Save-the-Date-Karten und Einladungskarten aus einer Hand, Brautkleid und Accessoires von einem Händler oder eine große Menge Gastgeschenke sind meist mit Rabatten, kostenlosem Versand oder Gutscheincodes versehen.

Ist ein solches Angebot nicht auf den ersten Blick ersichtlich, frage doch einfach nach. Das kostet schließlich gar nichts.

Wo wir gerade bei Kombiangeboten sind: Probiere doch mal den Gutscheincode SPARIMBLOG19 auf weddista aus. Die ersten 20 Nutzer des Codes bekommen 10% Rabatt auf ihre Bestellung im Onlineshop (Mindestbestelllwert 29€. Sobald der Code 20x genutzt wurde, verfällt er automatisch).

Regional und Saisonal Heiraten

Regionale und saisonale Produkte sind nicht nur im Sinne der Nachhaltigkeit und Ökobilanz eine gute Idee. So kannst du beim Catering oder bei der Blumendekoration sparen. Denn auch Caterer und Floristen müssen Sonderwünsche, die nicht saisonal oder regional erhältlich sind, teuer einkaufen und schlagen dies oft auf den Preis oben drauf.

Gleiches gilt bei Dienstleistern aus der Region, bei denen keine lange Anfahrt und Übernachtung kalkuliert werden müssen.

Tipp: Schau doch mal hier vorbei und filtere die Angebote nach Anbietern aus deiner Umgebung. Für alle Heiratswilligen aus dem Rhein-Main-Gebiet haben wir alle Angebote auf einer Seite gesammelt.

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Viele Hochzeitspaare verkaufen ihre Dekoration, die sie nicht gemietet (oder vielleicht sogar selbst gebastelt) haben, nach der Hochzeit an interessierte Paare weiter. Auch übrig Gebliebenes wie Seifenblasen oder Luftballons von ehemaligen Hochzeitspaaren finden sich schnell und schonen den (Hochzeits-)Geldbeutel.

Auch du kannst deine Schätze nach deiner Hochzeit weiterverkaufen und so das Hochzeitsbudget im Nachhinein aufbessern. Fest damit zu rechnen, dass du die eigenen Dinge nach der Hochzeit wieder loswirst und deshalb das Budget zu überschreiten, ist allerdings mit einem Risiko verbunden. Schließlich können sich Hochzeitstrends über die Jahre auch ändern. Deshalb solltest du mit dem Verkauf nicht allzu lange warten und direkt nach der Hochzeit oder in der nächsten Hochzeitssaison damit starten.

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Feiern, bis der Arzt kommt

Das klingt so sehr nach Spielverderber, dass ich mich es kaum traue, es zu erwähnen. Doch je länger die Feier, desto höher die Kosten. Ob DJ, Band oder Hochzeitsfotograf – sie alle werden (vollkommen zurechtAufschläge verlangen, wenn die Feier und damit ihr Einsatz länger dauert als im Vorfeld besprochen.

Am meisten schlägt die Location und das Catering bei langen Feiern zu: Getränkepauschalen pro Gast und die Miete der Location gelten oft „nur“ bis zu einer gewissen Uhrzeit, sodass bei ausgelassenen Partys für weitere Stunden zusätzlich gezahlt werden muss. In den meisten Fällen reicht die vorher vereinbarte Zeit aber aus, um eine schöne Party zu feiern und sie dann ohne Wehmut zum richtigen Zeitpunkt abzubrechen oder nach Hause zu verlagern. Man soll ja auch aufhören, wenn es am schönsten ist.

Nicht nur eine lange Party, sondern auch eine Trauung früh am Morgen verlängert die Feier und damit die Zeit, in der Gäste beschäftigt und bewirtet werden wollen. Wer früh anfängt, ist nicht automatisch früher fertig. Bei einer Trauung gegen 14 oder 16 Uhr haben deine Gäste schon zu Mittag gegessen und ein Sektempfang mit kleinen Häppchen reicht vollkommen aus, bis später zum Abendessen geladen wird.

Die Terminwahl der Hochzeit

Apropos Länge der Feier: Mit der Terminwahl kannst du mindestens genauso gut sparen. Bist du von Anfang an auf ein bestimmtes Datum festgelegt, ist die Auswahl an Dienstleistern deutlich geringer, wodurch du Kompromisse eingehen musst, die sich meistens auf das Budget auswirken.

Auch an Werktagen oder in der Nebensaison sind Dienstleister und Locations meist nicht so sehr gefragt und können in manchen Fällen günstiger gebucht werden. Nachfragen lohnt sich!

Genauso lässt sich an einem Werktag die zusätzliche Gebühr vom Standesamt einsparen. Denn am Wochenende standesamtlich zu heiraten ist meist nur in besonderen Locations möglich, für die eine weitere Gebühr fällig wird. Das ist von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich. Am besten informierst du dich direkt auf der Webseite des Standesamts dazu, welche Möglichkeiten in deiner Region zur Verfügung stehen.

Je nachdem, wie viele Gäste du zur standesamtlichen Hochzeit erwartest, kann es trotzdem sinnvoll sein, diesen Termin mit der eigentlichen Hochzeitsfeier zu verbinden. Denn nach dem Standesamt gehen viele Paare gemeinsam mit den Gästen in ein Restaurant, wodurch weitere Kosten entstehen. Als Alternative reichen oft ein gemütlicher Kaffeekranz oder ein Sektempfang zu Hause oder am Standesamt aus, wenn noch eine große Feier an einem anderen Tag geplant ist.

Planungszeit ist Sparzeit

Spontan heiraten ohne langwierige Vorbereitungszeit klingt romantisch? Das ist es für viele Paare auch! Im Hochzeitsbudget macht sich eine kurze Vorbereitungszeit meist schnell bemerkbar. Angebote von Dienstleistern vergleichen und vieles selbst erledigen oder basteln kommt bei einer kurzen Vorbereitungszeit meist nur wenig in Frage.

Für das Brautkleid solltest du bei spontanen Hochzeiten einen größeren Kostenpunkt berechnen. Die meisten Brautmodengeschäfte haben nur wenige Kleider in passenden Größen auf Lager, sodass die Auswahl geringer ist. Das Einhalten deines eigentlichen Budgets und trotzdem das Brautkleid deiner Träume zu finden wird dadurch schwieriger. Klar, dass darunter das Budget leidet. Eine gute Alternative ist es in diesem Fall, wenn du online auf die Suche nach einem Brautkleid gehst.

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Die Location und der dazugehörige Aufwand

Bei der Wahl des Ortes, an dem die Hochzeitsfeier stattfindet, kommt es auf mehr an, als nur auf das Budget. Hier spielt Zeit, Organisationsgeschick und DIY eine wichtige Rolle.

Heiraten im Gemeindehaus, um die Miete und das Catering des teuren Restaurants zu sparen? Klingt preisgünstig und einfach. Bedenke, dass du in diesem Fall eine komplette Dekoration inkl. Tischdecken brauchst, um aus dem Gemeindehaus einen ehrwürdigen Hochzeitsfestsaal zu gestalten. Heiraten auf einer Wiese oder einem Grillplatz? Gute Idee! Rechne die Kosten für Tische und (falls nicht vorhanden) die sanitäre Anlage mit dazu.

Um alle verschiedenen Optionen miteinander vergleichen zu können und nicht in die Kostenfalle zu stolpern, solltest du wirklich alle benötigten Posten zusammenaddieren. Dazu gehört die Miete für den Platz oder das Restaurant, zusätzliches Equipment wie Tische, Stühle, Technik, die Kosten für das Catering pro Kopf und die benötigte Dekoration.

Zeit ist auch Geld. Hier hast du zwar sehr, sehr großes Sparpotenzial, indem du alles selbst vorbereitest, die Tische selbst stellst und deckst, den Saal direkt am nächsten Morgen aufgeräumt und gereinigt zurückgibst und so weiter. Denke aber auch an ein wenig Entspannung im Vorfeld, an der eigentlichen Hochzeit und am Morgen danach. Das ist in den meisten Fällen mehr wert als wenn du abgehetzt und müde zu deiner eigenen Hochzeit erscheinst.

Welche Spartipps hast du, um das Beste aus dem Hochzeitsbudget zu holen? Hinterlasse einen Kommentar.

Eine tolle Hochzeit wünscht dir

Deine Kathi von weddista

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