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Strumpfband – Sexy Brautaccessoire mit Tradition

Strumpfband – Sexy Brautaccessoire mit Tradition

Früher war es als Halter für Strümpfe gedacht - heute ist das Strumpfband ein traditionelles und gleichzeitig sexy Brautaccessoire. Woher kommt die beliebte Hochzeitstradition und wie kannst du sie umsetzen?

Ursprung des Strumpfbands

Die Herkunft des Strumpfbandes ist gar nicht so aufregend, wie man es bei diesem sexy Accessoire vermuten würde. Das ursprüngliche Strumpfband war ein Streifen aus Stoff, das über den Strümpfen um das Bein gebunden wurde. Bevor es halterlose Strümpfe und Strumpfhosen gab, wurden Strumpfbänder von Männern und Frauen getragen, um die Strümpfe am Herunterrutschen zu hindern.

Schon damals wurde das Strumpfband bei Frauen als aufreizend und attraktiv empfunden – schließlich war es eine Art „Geheimnis“, das wie Unterwäsche getragen wurde. Dazu trugen auch die unterschiedlichen Variationen von Stoffen und Farben der Strumpfbänder bei, die mit der Zeit entstanden.

Als im 19. Jahrhundert Strümpfe bei Männern aus der Mode kamen, wurde das Strumpfband zu einem rein weiblichen Accessoire. Mit der Erfindung von halterlosen Strümpfen und Strumpfhosen kam das Tragen von Strumpfbändern auch bei Frauen aus der Mode – außer bei Hochzeiten. Warum? Viele Bräute setzten die englische Tradition „etwas Altes, etwas Neues, etwas Geliehenes, etwas Blaues“ mit Hilfe eines blauen Strumpfbandes um. Da es auf den ersten Blick nicht zu sehen ist, eignet sich das Strumpfband wunderbar als „etwas Blaues“.

Wo trägt man das Strumpfband?

Das Strumpfband wird klassischerweise in der Mitte des Oberschenkels getragen. Ob links oder rechts ist egal: Nach dem Motto Hauptsache bequem kannst du das Strumpfband an dem Bein befestigen, an dem es dir angenehmer erscheint.

Gleiches gilt auch für die genaue Höhe des Strumpfbandes. Trägst du ein Brautkleid im Mermaid-Stil, das rund um die Oberschenkel sehr eng geschnitten ist, kannst du das Strumpfband auch kurz über dem Knie tragen, damit es sich nicht abzeichnet.

Wie finde ich die richtige Größe und wie nehme ich Maß?

Um die richtige Größe zu ermitteln, solltest du im Stehen messen und das Bein lockerlassen. Suche dir die Stelle aus, an der das Strumpfband sitzen soll, lege ein Maßband um deinen Oberschenkel und lese den entsprechenden Wert ab.

Je genauer du misst, desto besser sitzt dein Strumpfband und rutscht auch beim Tanzen nicht. Trotzdem sind die meisten Strumpfbänder etwas elastisch, sodass sie sich zwischen 2- 5 cm dehnen lassen.

Hast du kein Maßband zur Hand, kannst du auch einen Faden um deinen Oberschenkel als „Strumpfband“ legen. Anschließend vermisst du den Faden beispielsweise mit einem Zollstock oder Lineal. Wichtig ist, dass der Faden sich dabei nicht dehnt.

Auf weddista findest du Strumpfbänder, die du nach deinen Vorstellungen gestalten kannst. Kombiniere deine Lieblingsfarben, wähle einen passenden Anhänger und lasse das Strumpfband mit euren Namen und dem Hochzeitsdatum personalisieren.

Traditionen zum Strumpfband

Je nach Region gibt es verschiedene Traditionen rund um das Strumpfband. Das Strumpfbandwerfen und die Strumpfbandversteigerung sind am meisten verbreitet.

Strumpfbandwerfen

Bevor es zum Strumpfbandwerfen kommt, muss der Bräutigam ran. Dieser darf der Braut das Strumpfband ausziehen – und zwar ohne die Hände zu benutzen.

Das Strumpfbandwerfen läuft ähnlich ab wie der Brautstraußwurf. Alle Junggesellen unter den Hochzeitsgästen versammeln sich. Nun wirft der Bräutigam das Strumpfband in die Menge. Derjenige, der es fängt, wird als nächster heiraten. Damit ist der Strumpfbandwurf auch eine traditionelle und lustige Alternative zum Brautstraußwurf, falls du als Braut deinen Brautstrauß lieber behalten möchtest.

Strumpfbandversteigerung

Bei diesem traditionellen Hochzeitsspiel wird das Strumpfband vom Trauzeugen versteigert. Hierbei bieten die Hochzeitsgäste Geld, um das Strumpfband als Erinnerung an die Hochzeit zu erhalten.

Je besser dein Trauzeuge die Hochzeitsgäste anheizt, desto mehr Geld für die Flitterwochen (oder als Spende für einen guten Zweck) kommt zusammen. Natürlich kommt es auch auf die „Geberlaune“ der Gäste an – und die steigt sicherlich im Laufe des Abends dank des ein oder anderen Getränks an.

Nach der Erklärung des Spiels durch den Trauzeugen beginnt die Versteigerung mit dem festgelegten Startangebot (z.B. 10€). Nun überbieten sich die Hochzeitsgäste gegenseitig, bis es keinen weiteren Bieter mehr gibt. Der höchst bietende Gast bekommt das Strumpfband überreicht. Beim Versteigern an sich gibt es verschiedene Varianten: Wie bei einer klassischen Auktion zahlt der höchst bietende Gast den vollen Betrag und bekommt im Gegenzug das Strumpfband. Bei der „amerikanischen Variante“ wird immer nur der Differenzbetrag zum vorherigen Gebot bezahlt. Zum Beispiel: Das Startangebot liegt bei 5€. Onkel Bernd bietet 10€, Tante Erna daraufhin 12€. Nun zahlt Onkel Bernd 5€ und Tante Erna 2€ in die Kasse. Der Trauzeuge (oder die Trauzeugin) geht dabei mit einem Korb herum und sammelt das Geld ein.

Du fragst dich, wie und wann die Gäste das Strumpfband zu sehen bekommen? Je nach Region gibt es verschiedene Traditionen:

  • Der Bräutigam zieht der Braut das Strumpfband aus. Auch hier gilt- Hände weg und Zähne benutzen. Das passiert meistens zu Beginn der eigentlichen Versteigerung.
  • Pro Gebot wird das Brautkleid ein kleines Stück nach oben gehoben. So werden die Gäste angeheizt, weiter zu bieten. Als weitere Option könnt ihr Männer gegen Frauen steigern lassen: Bei den Herren wird das Brautkleid gehoben, bei den Frauen wieder ein Stück gesenkt. Derjenige, bei dem das Strumpfband sichtbar wird, darf es behalten.
  • Je nach Betrag bekommt der höchst Bietende die Ehre, sich das Strumpfband selbst „zu holen“ (entweder mit der Hand oder auch mit den Zähnen). Ob du wirklich willst, dass Onkel Bernd unter deinen Rock greift, solltest du dir vorher gut überlegen.

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Tipps für Trauzeugen, die das Strumpfbandwerfen oder die Strumpfbandversteigerung als Überraschung planen

Solltet ihr als Trauzeugen eine Überraschung mit dem Strumpfband planen, gibt‘s im Vorfeld mit dem Hochzeitspaar ein paar Dinge zu klären. Ist es okay, wenn der Bräutigam das Strumpfband der Braut vor allen Gästen mit den Zähnen auszieht? Schließlich möchte nicht jede Braut ihren Gästen solch tiefe Einblicke gewähren.

Besonders bei den Varianten, bei denen der höchst bietende Gast das Strumpfband ausziehen darf oder das Brautkleid der Braut nach und nach angehoben wird, bedarf es der Zustimmung der Braut!

Möchte sie das Strumpfband vielleicht selbst als Erinnerung behalten? In diesem Fall könnt ihr ein „Ersatzstrumpfband“ besorgen, das dann für das Spiel verwendet und dem Gewinner überreicht wird.

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Planst du, ein Hochzeitsspiel rund um das Strumpfband zu organisieren? Für welche Variante entscheidest du dich?

Ob du dein Strumpfband wirfst, versteigerst oder als Erinnerung an die Hochzeit behältst – viel Spaß damit wünscht dir

Kathi von weddista

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