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Nämensänderung bei der Hochzeit

Nämensänderung bei der Hochzeit

Na, habt ihr schon darüber nachgedacht, wie ihr beide nach der Hochzeit heißen sollt? Bestimmt ist das mit eine der ersten Fragen, die euch nach der Verlobung in den Sinn kommen. Oder habt ihr euch schon entschieden und sucht nach einer Checkliste, um an alles bei der Namensänderung zu denken?

Alles Wichtige rund um die Namensänderung bei der Hochzeit und eine Checkliste findest du hier. Wer direkt wissen will welche Möglichkeiten es gibt, scrollt am besten direkt runter, denn vorher habe ich noch…

…Ein kleines persönliches Vorwort

Lange habe ich mich davor gescheut einen Blogbeitrag über Ehenamen zu schreiben. Auf der einen Seite möchte ich natürlich informieren, welche Möglichkeiten es gibt und eine Checkliste zur Namensänderung zur Verfügung stellen.

Auf der anderen Seite bin ich keine Journalistin, die neutrale Texte schreibt. Meine persönliche Meinung hört man in jedem Blogbeitrag auf die eine oder andere Weise raus – und das ist auch gut so.

Doch was ist meine Meinung zur Namensänderung bei der Heirat? Ein Teil von mir ruft „bloß nicht dem Mann unterordnen und seinen Namen annehmen“ und ein anderer denkt „ein gemeinsamer Nachname ist bestimmt schön“. Ein weiterer Teil fragt sich, wie es mit zukünftigen Kindern aussieht, wenn beide ihren Namen behalten, ob man ein Stück seiner Identität verliert, wenn man seinen Namen abgibt. Oder kurz: Ich habe überhaupt keine Ahnung, wie ich mich persönlich entscheiden würde.

Jede Position, jede Entscheidung, die ich bisher mitbekommen habe, ist für mich nachvollziehbar. Diejenigen, die ihren Namen behalten möchten, um im beruflichen Umfeld weiter direkt erkennbar zu sein, besonders bei einem großen Netzwerk oder bei Selbstständigkeit. Diejenigen, die froh sind, ihren Namen loszuwerden, weil sie mit dem bisherigen Familiennamen keine positiven Emotionen verbinden. Diejenigen, die sich lieber für den „einfacheren“ Nachnamen entscheiden, um es vielleicht leichter zu haben. Diejenigen, die genau das Gegenteil tun, weil der Nachname vielleicht sogar einzigartig ist. Diejenigen, die sich für den Familiennamen entscheiden, der sonst ausstirbt, weil ihn sonst niemand weitergeben kann. Diejenigen, die einen Doppelnamen wählen, um das „Beste beider Seiten“ zu bekommen. Diejenigen, bei denen jeder seinen Namen behält, weil sie Zusammenhalt und die Verbindung der Familie nicht über den Nachnamen definieren.

Warum ist das so? Weil keines dieser Paare sich die Entscheidung leicht gemacht hat und einfach davon ausgegangen ist, dass der Name des Mannes der zukünftige Familienname sein wird. Ganz im Gegenteil, denn bei vielen dieser Beispiele wurde sich für den Geburtsnamen der Frau entschieden.

In jedem Fall wurde die Entscheidung weder leichtfertig noch selbstverständlich getroffen. Alle Möglichkeiten wurden diskutiert, abgewogen, Pro und Contra-Listen für beide Seiten geschrieben und am Ende eine Entscheidung gefällt, die für beide gut war, weil sie genau zur Situation des dem Paares passt und gemeinsam entschieden wurde.

Egal für welchen Namensvariante ihr euch entscheidet – die Hauptsache ist doch, dass sich beide damit wohlfühlen.

Nun aber zum informativen Teil des Beitrags.

Viel Erfolg bei der Namensentscheidung wünscht euch

Kathi von weddista

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Welche Nachnamen sind möglich?

In Deutschland gibt es mehrere Möglichkeiten einen Familiennamen (oder Ehenamen) zu führen. Diese Regelungen sind gleichermaßen für heterosexuelle und homosexuelle Paare gültig und unabhängig vom Geschlecht.

Als Paar könnt ihr einen gemeinsamen Ehenamen führen. Dabei könnt ihr nicht irgendeinen Namen frei wählen, sondern es muss einer der beiden Namen sein, der von einem Partner vorher getragen wurde. Wenn Müller und Schneider heiraten, kann der gemeinsame Name entweder Müller oder Schneider sein.

Außerdem kann jeder seinen eigenen Namen behalten. Müller heißt weiterhin Müller, Schneider weiterhin Schneider. Wie es dann bei gemeinsamen Kindern weitergeht, lest ihr weiter unten.

Im Gegensatz zu einigen anderen Ländern ist in Deutschland die Wahl eines Doppelnamens möglich. Die Reihenfolge der Namen kann frei gewählt werden, sodass Müller-Schneider und Schneider-Müller möglich sind. Allerdings gibt es ein paar Ausnahmen bei der Bildung von Doppelnamen:

  • Nur einer der Partner kann den Doppelnamen annehmen – ein gemeinsamer Doppelname für beide ist nicht erlaubt.
  • Haben beide Partner vor der Ehe den gleichen Nachnamen, kann kein Doppelname gebildet werden (zum Beispiel Schneider-Schneider oder Müller-Müller).
  • Hat ein Partner bereits einen Doppelnamen, kann der Name des anderen Partners nicht als dritter Name angehängt werden (zum Beispiel Müller-Maier heiratet Schneider. Dann ist der Doppelname Müller-Maier-Schneider nicht zulässig).

Übrigens: Diese Möglichkeiten bestehen auch, wenn nach einer Scheidung oder dem Tod des Partners zum zweiten Mal geheiratet wird.

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Welche Geburtsnamen können unsere (zukünftigen) Kinder bekommen?

Die Wahl des Nachnamens von Kindern klingt im ersten Moment ziemlich kompliziert, denn es ist davon abhängig, ob die Eltern bei der Geburt bereits verheiratet sind oder nicht. Das hängt unter anderem mit den Unterschieden im Sorgerecht zusammen.

So oder so legt man mit der Entscheidung des Nachnamens des ersten Kindes automatisch die Nachnamen weiterer Kinder fest.

Kinder, die nach der Eheschließung geboren werden

Sind die Eltern verheiratet haben beide das gemeinsame Sorgerecht der zukünftigen Kinder.

Tragen sie einen gemeinsamen Nachnamen, wird dieser auch auf die Kinder übertragen. Die Kinder des Ehepaars Müller heißen also auch Müller. Tragen die Eltern keinen gemeinsamen Ehenamen, können sie entscheiden, welchen Nachnamen sie für die Kinder wählen. Die Kinder von Müller und Schneider können also Müller oder Schneider heißen.

Ein Doppelname für Kinder, wie es beispielsweise in Spanien gehandhabt wird (also Müller-Schneider), ist in diesem Fall nicht möglich. Eine Ausnahme besteht, wenn ein Elternteil einen Doppelnamen trägt (unabhängig davon, ob Vater oder Mutter). Müller und Schneider-Müller können ihren Kindern also den Namen Müller oder Schneider-Müller geben.

Kinder, die vor der Eheschließung geboren werden

Bei Kindern von unverheirateten Paaren kommt es darauf an, ob die Vaterschaft anerkannt und das gemeinsame Sorgerecht beantragt wurde.

Denn bei unverheirateten Paaren liegt das Sorgerecht erstmal allein bei der Mutter. Um auch rechtlich gesehen als Vater anerkannt zu werden und das gemeinsame Sorgerecht zu bekommen, ist eine Vaterschaftsanerkennung beim Standesamt und eine gemeinsame Sorgerechtserklärung beim Jugendamt notwendig. Beides ist vor und nach der Geburt möglich, sodass Väter zum Zeitpunkt der Geburt auch rechtlich gesehen schon als Vater anerkannt werden können.

Wurde das gemeinsame Sorgerecht nicht beantragt, liegt es eben nach der Geburt bei der Mutter des Kindes. Somit bekommt es auch ihren Nachnamen. Liegt das gemeinsame Sorgerecht vor, gilt im Hinblick auf die Namensgebung des Kindes dasselbe wie für verheiratete Paare.

Was aber, wenn das Paar nun heiratet und sich für einen gemeinsamen Namen entscheidet? Dabei kann auch der Name der Kinder geändert werden. Bis zum 5. Lebensjahr wird dieser automatisch für die bisherigen Kinder übernommen. Danach muss eine Ehenamensbestimmung abgegeben werden, um den Namen des Kindes zu ändern. Andernfalls bleibt der Geburtsname bestehen.

Was passiert mit dem akademischen Titel nach der Hochzeit?

In früheren Zeiten war es gang und gäbe beide Ehepartner mit dem akademischen Titel eines Partners anzusprechen. So wurde aus Frau Schneider nach der Heirat Frau Dr. Müller, weil ihr Mann Herr Dr. Müller nun mal einen Doktortitel hat. Das galt allerdings nur für die höfliche Ansprache und nicht für den offiziellen Namen. Auch die Ansprache ist heute mehr als veraltet.

Deshalb fragen sich viele, was mit dem Doktortitel nach der Hochzeit passiert, wenn eine Namensänderung geplant ist. Die einfache Antwort ist: gar nichts, denn der „Dr.“ gehört offiziell nicht zum Namen, sondern ist ein rein akademischer Grad, der bei der Ansprache (auch in schriftlicher Form) verwendet werden kann. Der Zusatz „wandert“ bei einer Namensänderung einfach mit.

Für Personen, die wissenschaftlich tätig sind oder sich mit Veröffentlichungen ein gewisses Renommee erarbeitet haben, kann eine Namensänderung schwierig werden, denn im Anschluss muss unter neuem Namen publiziert werden. Außenstehende können den neuen und alten Namen oft nicht miteinander verknüpfen, sodass Publikationen vor und nach der Heirat nicht unbedingt derselben Person zugeordnet werden. Eine kleine technische Hilfe dabei kann die Ansetzungsänderung in der Gemeinsamen Normdatei (GND) sein, auf die Bibliotheken zur Katalogisierung zugreifen. Dies hilft zumindest, um weiterhin in Katalogen auffindbar zu sein.

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Was passiert im Falle einer Scheidung?

Automatisch passiert erstmal nichts. Wurde in der Ehe ein gemeinsamer Ehename oder ein Doppelname geführt, wird dieser beibehalten.

Es besteht jedoch die Möglichkeit, den Namen nach der Scheidung beim Standesamt zu ändern. Dabei kann der vorherige Geburtsname (oder der Name, der in einer vorherigen Ehe geführt wurde) wieder angenommen oder als Doppelname geführt werden. Aus dem vorher gemeinsam geführten Ehenamen Müller wird also wieder Schneider oder Müller-Schneider bzw. Schneider-Müller.

Kinder behalten auch bei der Scheidung den Namen, der vorher festgelegt wurde. Dieser kann nicht geändert werden. Eine Ausnahme ist die erneute Heirat eines Elternteils. Denn falls ein gemeinsamer, neuer Familienname gewählt wird, können Kinder diesen annehmen oder einen Doppelnamen führen. Bei einem gemeinsamen Sorgerecht muss das andere Elternteil dieser Namensänderung zustimmen.

Wann muss man sich für die Nachnamen entscheiden?

Bereits bei der Anmeldung der Eheschließung auf dem Standesamt wird nach den zukünftigen Nachnamen gefragt. Doch die Wahl wird erst während der standesamtlichen Trauung final und offiziell, sodass ihr euch selbst während der Trauzeremonie noch umentscheiden könnt. Entscheidet ihr euch im Vorfeld, könnt ihr mit der Beantragung der ein oder anderen Namensänderung schon vor der Hochzeit beginnen.

Die Unterschrift am Ende der standesamtlichen Trauung leistet jeder von euch übrigens bereits mit dem eventuell neuen Namen.

Auch nach der Eheschließung ist noch die Wahl eines gemeinsamen Ehenamens möglich – allerdings nur, wenn dann ein gemeinsamer Name oder ein Doppelname gewähnt werden soll. Eine Frist für diese Änderung gibt es übrigens nicht.

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Wo muss der Name geändert werden und was kostet es?

Jeder, der schon mal umgezogen ist, wird sich daran erinnern wie es war die Adresse ändern zu lassen. So ähnlich läuft es auch bei der Namensänderung ab, nur ohne praktischen Nachsendeauftrag und dem ein oder anderen zusätzlichen Aufwand.

Die ausführliche To-Do-Liste soll dir Anregungen geben, damit du an alles Wichtige denkst. Eine kurze Checkliste zur Namensänderung (natürlich ohne Anspruch auf Vollständigkeit) findest du am Ende des Blogbeitrags.

Insgesamt kannst du mit Kosten von ungefähr 150€ rechnen sowie ein paar Stunden Aufwand. Kommen Notarkosten für Selbstständige oder Hausbesitzer hinzu, liegen die Kosten deutlich höher.

Für Selbstständige, besonders für Einzelunternehmer, bei denen der Name im Unternehmensnamen geführt werden muss, fallen die Kosten durch Gewerbeummeldungen, Notarkosten (bei Unternehmen im Handelsregister) und neues Werbematerial wie Flyer und Visitenkarten höher aus.

Ausweisdokumente

Das Wichtigste ist die Änderung des Personalausweises und Reisepasses. Für die Beantragung des neuen Ausweises oder Passes wird der alte Ausweis/ Pass, die Bescheinigung über die Namensänderung, ein Ausdruck aus dem Eheregister, jeweils ein neues Passbild und (je nach Standesamt und Staatsbürgerschaft) auch weitere Dokumente benötigt.

Beide Änderungen sollten schnellstmöglich nach der Hochzeit geschehen (auch, weil der neue Personalausweis für viele weitere Namensänderungen benötigt wird). Durch die Wartezeit auf die neuen Ausweisdokumente seid ihr auf der sicheren Seite, wenn ihr die Hochzeitsreise noch auf die alten Namen bucht.

Die Kosten für neue Ausweise können von Standesamt zu Standesamt unterschiedlich ausfallen. Ein neuer Personalausweis kostet etwa 30€, ein neuer Reisepass etwa 60€.

Damit sind fast alle Behördengänge abgeschlossen, denn das meiste kannst du postalisch, telefonisch, per Mail oder Kundenlogin lösen.

Behörden und Ämter

Das Finanzamt ist die nächste große Anlaufstelle. Neben der Namensänderung kannst du dich direkt um die zukünftige Steuerklasse kümmern. Ansonsten werdet ihr beide automatisch in Steuerklasse IV eingestuft.

Falls du beim Jugendamt, der Agentur für Arbeit (Kindergeld nicht vergessen), BaFöG-Amt oder ähnlichen Ämtern registriert bist, solltest du die Namensänderung auch dort ändern. Die Sozialversicherung und Rentenkasse werden normalerweise automatisch durch die Änderung beim Bürgerservice benachrichtigt.

Nun fehlt noch eine Meldung beim Beitragsservice für die Rundfunkgebühren, um Missverständnisse beim Rundfunkbeitrag auszuschließen.

Führerschein und Zulassungsbescheinigung für Autobesitzer

Beim Führerschein besteht keine Pflicht zur Änderung des Namens. Anders ist es bei der Zulassungsbescheinigung. Diese kann bei der KFZ-Zulassungsstelle geändert werden, wozu der neue Ausweis sowie die alten Dokumente benötigt werden.

Auch hier sind die Kosten variabel. Ein neuer Führerschein kostet etwa 10€, die Änderung der Zulassungsbescheinigung um die 15€.

Arbeitgeber, Kollegen und Kunden

Die Änderung des Namens beim Arbeitgeber gehört zu einer der wichtigen Mitteilungen. Auch falls du den Namen nicht änderst, solltest du die Personalabteilung über den neuen Familienstand informieren. Vergiss nicht, im Vorfeld nach einem Tag Sonderurlaub für die Hochzeit zu fragen.
Mit einer netten Rundmail an Kollegen und Kunden kannst du deinen Namenswechsel mitteilen, genauso wie in Sozialen Netzwerken, die du im beruflichen Kontext nutzt wie Xing oder LinkedIn.

Neue Visitenkarten, Stempel, Briefköpfe, Namensschilder und gegebenenfalls eine neue E-Mail-Adresse und -Signatur gehören ebenfalls dazu.

Banken

Auch die kontoführenden Banken müssen über die Namensänderung informiert werden. Dazu gehört auch das Beantragen neuer Bank- und Kreditkarten. Ersatzkarten kosten etwa 10€ für Bankkarten und 30€ für Kreditkarten, was auch von der Bank abhängig ist. Wer ein PayPal-Konto hat, sollte auch das nicht vergessen.

Verträge, die in der Bank geführt werden wie Bausparvertrag, Kredite usw. müssen genauso von der Namensänderung informiert werden. Meistens wird dies direkt von der Bank übernommen. Vergiss auch nicht die Änderung bei Vollmachten auf andere Konten beispielsweise von Familienmitgliedern.

Tipp: Schau dir doch die Abbuchungen auf deinen Kontoauszügen an, um keine wichtige Anlaufstelle für die Namensänderung zu vergessen.

Krankenkasse und Versicherungen

Bei der Krankenkasse erhaltet ihr eine neue Krankenkassenkarte. Diese ist in den meisten Fällen kostenlos.

Deinen Ärzten musst du die Namensänderung nicht unbedingt direkt mitteilen. Hier reicht es aus, wenn du beim nächsten Termin deine neuen Krankenkassenkarte mitbringst.

Ob Autoversicherung, Haftpflicht oder private Rentenversicherung – die Änderungen bei weiteren Versicherungen kann in den meisten Fällen direkt online beantragt werden.

Verträge und Mitgliedschaften

Die Liste von Verträgen ist lang und sicherlich für jeden ganz individuell. Jeder Brief, jede Buchung auf deinem Konto und jede Mail sind Hinweise darauf, wo du deinen Namen anpassen solltest.

Sicherlich gehören Vertragspartner wie Vermieter, Strom- und Gasanbieter, Handy und Internet dazu. Zusätzlich kommen Mitgliedschaften im Fitnessstudio, Vereinen und Organisationen (zum Beispiel für Spenden) sowie Abonnements von Zeitungen/ Zeitschriften und Jahreskarten bei öffentlichen Verkehrsmitteln auf die To-Do-Liste zur Namensänderung.

Bei einigen Verträgen und Mitgliedschaften kannst du direkt prüfen, ob es Familienrabatte oder die Möglichkeit von gemeinsamen Verträgen gibt. Habt ihr bereits Kinder kommen weitere Namensänderung bei Schulen, Kindergärten und der Agentur für Arbeit für das Kindergeld hinzu.

Sonstiges

Von Payback und Ikea, über Carsharing bis zum Organspendeausweis: beim Blick in deinen Geldbeutel fällt dir bestimmt die ein oder andere Kundenkarte oder Ausweis ins Auge, bei der du die Namensänderung mitteilen kannst.

Eine neue (und zusätzliche) E-Mail-Adresse hilft besonders bei Bewerbungen und offiziellen Mails. Die Änderung in Sozialen Netzwerken bringt sicherlich noch viele, viele Glückwünsche zur Hochzeit ins Haus.

Bei Online-Versandhändlern und anderen Internetseiten, auf denen du registriert bist, kannst du deinen neuen Namen (und die neue Mailadresse) hinterlegen, damit Pakete auch weiterhin bei dir ankommen.

Gleiches gilt für eigens betriebene Webseiten. Hier muss der neue Name im Impressum angegeben werden.

Wer Einträge in Branchenbüchern oder im Telefonbuch hat, sollte diese auch pflegen und dort den Namen ändern lassen.

Nicht zuletzt fehlen noch das Klingelschild und der Briefkasten. Damit die komplette Post ankommt und du wirklich jede Namensänderung mitbekommst, kannst du damit noch ein klein wenig warten oder zumindest den alten Namen weiter stehen lassen.

Hier nochmal die Checkliste zur Namensänderung in Kürze:

Behörden und Ämter

  • Personalausweis
  • Reisepass
  • Finanzamt und weitere Ämter (Jugendamt, BAföG, Agentur für Arbeit)
  • Beitragsservice (Rundfunkbeitrag)
  • Führerschein
  • Zulassungsbescheinigung

Berufliches

  • Personalabteilung
  • Kollegen und Kunden
  • Visitenkarten
  • Namensschild
  • Stempel, Briefkopf
  • Email + Signatur
  • Impressum auf eigener Webseite

Banken und Versicherungen

  • Konto inkl. Bankkarte und Kreditkarte
  • Verträge (Bausparvertrag, Kredite)
  • Vollmachten
  • PayPal
  • Krankenkasse
  • Versicherungen

Verträge

  • Vermieter/ Notar bei Hausbesitzern
  • Strom
  • Gas
  • Handy
  • Internet
  • Abonnements
  • Ticket öffentlicher Verkehrsmittel
  • Kindergärten, Schulen

Mitgliedschaften und Online

  • Mitgliedschaften und Vereine**
  • Kundenkarten, Ausweise (Bibliothek, Organspende, DKMS)
  • E-Mail-Adresse
  • Social Media: Facebook, Instagram, Pinterest, Xing, LinkedIn..
  • Online-Versandhändler
  • Telefonbuch, Branchenbücher
  • Klingelschild
  • Briefkasten

Um deine persönliche To-Do-Liste zu erweitern, lohnt sich ein Blick in deinen Geldbeutel, den Briefkasten, dein E-Mail-Postfach und auf deine Kontoauszüge der letzten Monate.

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