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Vorbereitungen zur Hochzeitsplanung: Wo fangen wir nur an?

Vorbereitungen zur Hochzeitsplanung: Wo fangen wir nur an?

Eure Hochzeitsplanung steht an? Herzlichen Glückwunsch, endlich geht es richtig los!

Bevor ihr mit der tatsächlichen Planung beginnt, solltet ihr euch über einiges Grundlegendes klar werden. Hier stellen wir einige Leitfragen vor, die euch den Einstieg in die Planung erleichtern sollen.

Welche Trauung soll stattfinden?

Soll es eine standesamtliche Hochzeit geben?

Klingt nach einer blöden Frage – ist es aber nicht. Denn seit 2009 sind auch rein kirchliche Hochzeiten ohne vorherige standesamtliche Trauung möglich. Freie Trauungen können natürlich auch ohne Trauschein gefeiert werden - als rein symbolischer Akt der Liebe sozusagen.

Doch generell gilt: Eine standesamtliche Trauung ist in Deutschland Pflicht, um familienrechtlich verheiratet zu sein und somit eine staatlich anerkannte Ehe zu führen. Ohne diese gilt das Paar vor dem Gesetzgeber weiterhin als nichteheliche Gemeinschaft, was Rechte und Steuern angeht.

Soll eine kirchliche oder eine freie Trauung stattfinden?

Nach dem bürokratischen Akt der standesamtlichen Trauung seid ihr offiziell verheiratet. Die Entscheidung, ob zusätzlich eine kirchliche oder freie Trauung stattfinden soll, hängt ganz von euren Glaubenskonfessionen und Vorstellungen ab.

Wie viele Gäste sollen eingeladen werden?

Wird es eine große Hochzeit mit allen Freunden und Verwandten, eine kleine, intime Hochzeit im Kreise der engsten Familie und ausgewählten Freunden oder irgendetwas dazwischen? Eine vorläufige Gästeliste ist entscheidend für eure Suche nach der richtigen Location. Daher solltet ihr diese bereits zur Vorbereitung der eigentlichen Planung erstellen.

Bei der Formulierung der Gästeliste hilft es Kategorien zu bilden wie „enge Familie“, „erweiterte Familie“, „enger Freundeskreis“, „weitere Freunde“, „Kollegen“ usw. Damit fällt euch das Streichen von Gästen oder das Erweitern der Gästeliste deutlich einfacher.

Besonders bei großen Freundes- und Bekanntenkreisen oder einer großen Familie mit zig Tanten und Onkeln bietet es sich an einen Polterabend zu veranstalten. Auf dieser großen Party sind alle eingeladen, während die Trauung im kleineren Kreis stattfindet.

Wann soll die Hochzeit stattfinden?

Von der Jahreszeit, in der die Hochzeit stattfindet, hängt vieles ab, vor allem aber euer Zeitplan und die Wahl der Location (Drinnen vs. Draußen). Sobald ihr eure Vorstellungen verglichen habt, geht es an das genaue Datum. Je flexibler ihr in der Auswahl seid, desto einfacher ist es eine Location zu finden.

Am besten fragt ihr Gäste, die unbedingt bei der Hochzeit dabei sein sollten, nach wichtigen Daten an denen sie bereits nicht mehr verfügbar sind z.B. Einladungen zu anderen Hochzeiten, runde Geburtstage von wichtigen Familienmitgliedern, bereits gebuchter Urlaub. Das hilft, böse Überraschungen abzuwenden.

Berücksichtigt auch sonstige Feiertage und Termine, die für euch oder viele eurer Gäste wichtig sein könnten. Eine Hochzeitsfeier, auf der die Hälfte der Gäste auf die Smartphones starrt, weil Deutschland gerade im Fußball WM-Finale steht, macht nur halb soviel Spaß.

Wie viel Zeit steht euch zur Planung zur Verfügung?

Meistens ist die Planung einer Hochzeit auf 12 Monate ausgelegt, denn viele Locations und Dienstleister sind bereits Monate im Voraus ausgebucht. Das bedeutet natürlich nicht, dass ihr ein ganzes Jahr jeden Abend benötigt, um zu planen, Dienstleister kennenzulernen und zu basteln.

Findet eure Hochzeit in weniger als 12 Monaten statt, könnt ihr euch in den meisten Fällen trotzdem an die Reihenfolge der Checklisten halten. Die Zeitabstände, in denen ihr Dinge erledigt müsst, werden aber geringer.

Unser weddista-Tipp: Im Alltagsstress gehen einige Themen zur Hochzeitsplanung leicht einmal unter. Damit die Planung nicht an einem von euch hängen bleibt oder ihr später in Stress geratet, hilft es Checklisten präsent zu führen (z.B. ausdrucken und an den Kühlschrank hängen). Legt euch einen Tag in der Woche fest, an dem ihr Fragen klärt und Dinge erledigt. Ist gerade nichts zu tun, fällt euch sicherlich etwas ein, was ihr stattdessen gemeinsam machen könnt.

Wie hoch ist das Hochzeitsbudget?

Eine Faustregel besagt, dass 50% des Budgets für die Feier selbst (Location Catering, Torte) und 50% für alles andere (Brautkleid, Anzug, Einladungen, Fotograf, Musik) berechnet werden sollten.

Je nach Location und gewünschtem Catering könnt ihr pro Gast mit etwa 120 – 200 € rechnen. Das Hochzeitsbudget und die Gästeliste hängen also direkt voneinander ab. Spätestens an diesem Punkt kommt es oft dazu, dass potenzielle Gäste von der Liste gestrichen werden. Die oben genannte Einteilung hilft euch dabei. Schaue dir unsere Tipps an, um euer persönliches Hochzeitsbudget zu finden.

Wer sollen Trauzeuge und Trauzeugin werden?

Die Trauzeugen sind eure helfenden Hände in der Planung und während der Feier. Ursprünglich bezeugen sie die Trauung mit ihrer Unterschrift, was aber nicht mehr verpflichtend ist. Und sie organisieren die Junggesell(inn)enabschiede. Je früher sie feststehen, desto besser können sie unterstützen.

Viele Paare nutzen ihre Trauzeugen auch als Sprachrohr zu den Gästen. Sind Spiele und Überraschungen gewünscht oder strikt verboten? Wie penibel sollte der Dresscode eingehalten werden? Sind eure Trauzeugen Ansprechpartner für diese und weitere Fragen, müsst ihr euch nicht kurz vor der Hochzeit mit Tante Erna rumschlagen, die unbedingt ihren weißen Hosenanzug anziehen möchte und seid vor unliebsamen Überraschungen geschützt.

Unser weddista-Tipp: Hier gibt es tolle Ideen und Geschenke, um den Trauzeugen oder die Trauzeugin mit der Frage zu überraschen.

Wer hilft euch bei der Hochzeitsorganisation?

Möchtet ihr so viel wie möglich selbst erledigen oder soll euch ein Hochzeitsplaner helfen? Könnt (und möchtet) ihr Familie, Freunde und Trauzeugen in die Planung mit einspannen?

Hochzeitsplaner bieten viele verschiedene Dienstleistungen an. Bei einer Komplettplanung werdet ihr Schritt für Schritt durch die Hochzeitsplanung begleitet (und ja, auch hierbei müsst ihr Entscheidungen treffen und Aufgaben erledigen). Am Hochzeitstag selbst ist der Hochzeitsplaner die helfende Hand, kümmert sich um Fragen vor Ort und hält den Zeitplan ein.

Viele Planer bieten auch einen „Planungscheck“ an, bei dem er sich den aktuellen Stand der Planung anschaut, Tipps gibt und vielleicht im Anschluss einzelne Parts übernimmt. Auch eine einzelne Begleitung am eigentlichen Hochzeitstag ist möglich.

Falls ihr euch für einen Hochzeitsplaner entscheidet, solltet ihr diesen direkt raussuchen und kontaktieren. Denn wie so oft gilt auch hier: Termine sind rar.

Was du heute kannst besorgen, …

…dass bringt dir weniger Stress vor dem Hochzeitstag. Ob auf der Arbeit oder Privat: Alle Menschen schieben Aufgaben gern vor sich her. Das ist ganz normal, denn psychologisch gesehen schätzen wir den persönlichen Nutzen davon, jetzt etwas Schönes zu erleben und die ungeliebte Aufgabe irgendwann anders zu erledigen höher ein als eine Aufgabe direkt zu erledigen. Das resultiert in Stress vor der Deadline. Und bei einer Hochzeit habt ihr eine Deadline, die sich wirklich nicht verschieben lässt.

Je besser ihr vorbereitet seid und je früher ihr Dinge erledigt, desto entspannter könnt ihr euch auf eure Hochzeit freuen. Denn je näher die Hochzeit rückt, desto mehr Aufgaben kommen auf euch zu.

Checkliste zur Vorbereitung in Kürze

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