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Die unterschiedlichen Merkmale von Verlobungsringen

Die unterschiedlichen Merkmale von Verlobungsringen

Mit dem Antrag fängt alles an. Die gemeinsame Hochzeitsplanung beginnt und endet in einer liebevoll gestalteten Trauung und einem unvergesslichen Hochzeitsfest, bevor der gemeinsame Rest des Lebens beginnt… Moment, mit dem Antrag fängt alles an?! Da fehlt doch ein entscheidender Schritt: Das Aussuchen des Verlobungsrings! Das ist gar nicht so einfach und stellt viele vor kaum eine zu bewältigende Aufgabe mit vielen Fragen.

Um dir einen Überblick über die verschiedenen Designs von Verlobungsringen zu geben, haben wir die die gängigsten Fassungen und Formen für Verlobungsringe zusammengestellt:

Die Fassung des Verlobungsrings

Der Klassiker unter den Verlobungsringen ist der Solitär-Ring. Der Solitär-Ring besteht aus einem einzelnen Stein, der in einer besonderen Fassung (sogenannte „Krappenfassung“) auf dem Ring sitzt. Meistens ist die Fassung vier- oder sechsteilig, wobei die sechsteilige Fassung auf den originalen Solitär-Ring von Tiffany & Co. zurückgeht. Durch diese besondere Fassung können die Lichtstrahlen von mehreren Seiten in den Stein eindringen, was den Stein noch mehr zum Funkeln bringt.

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Abwandlungen des Solitär-Rings bestehen auch aus einem einzelnen hervortretenden Stein, der jedoch in eine andere Fassung eingelassen ist. Diese ist beispielsweise auf ovale oder runde Steine ausgelegt.

Ein hervortretender Ring klingt unpraktisch? Das ist er für viele Frauen auch. Denn der Nachteil dieser Ringe ist der Tragekomfort. Durch die hervortretenden Steine bleibt man leicht am Ring hängen, zum Beispiel beim Suchen in der Handtasche, beim An- und Ausziehen oder beim Sport.

Als Alternative kommt deshalb für viele der Spannring in Frage. Hier wird der Stein nicht in einer extra Fassung gehalten, sondern in eine Öffnung der Ringschiene eingelassen. Nur durch die Spannung des Rings gehalten, steht der Stein selbst nicht hervor. Die Oberfläche wird glatter und der Tragekomfort erhöht. Spannringe als Verlobungsringe gibt es in vielen verschiedenen Formen zum Beispiel in denen die Ringschiene gerade zum Stein endet oder diesen zu umschlingen scheint.

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Du hast schon von Spannringen und Verlobungsringen in Spanringoptik gehört? Der Unterschied ist in der Ringschiene selbst zu finden: Bei „echten“ Spannringen wird die Ringschiene selbst unterbrochen und der Stein in diese Unterbrechung eingesetzt. Bei Ringen in Spannringoptik wird die Ringschiene selbst nicht unterbrochen, sondern lediglich ein Stück Ring entfernt, um den Stein einzusetzen. Dadurch wird der sichere Halt für den Stein erhöht. Meistens sind Verlobungsringe in Spannringoptik günstiger, da sie nicht ganz so aufwendig hergestellt werden müssen, wie „echte“ Spannringe.

Es gibt auch Verlobungsringe mit mehreren Steinen. Viele Verlobungsringe haben einen großen „Hauptstein“, der hervorsteht und von kleineren Steinen eingefasst ist.

Der Halo Ring ist ein solcher, denn bei diesem Verlobungsring wird ein großer Stein von vielen kleineren Steinen umkreist. Dadurch wirkt er antik, verschnörkelt und exklusiv. Ein Beispiel gefällig? Der Verlobungsring von Herzogin Kate, der vorher Prinzessin Diana gehörte, ist ein klassischer Halo Ring.

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Der Trinity Ring (oder „Drei Steine Ring“) besteht aus – wie sollte es auch anders sein – drei Steinen: einem Hauptstein in der Mitte, der links und rechts von jeweils einem weiteren Stein eingefasst ist. Meistens ist der mittige Hauptstein größer als die äußeren und wirkt dadurch noch imposanter.

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Werden die drei Steine mit noch mehr Steinen erweitert, sodass fast der halbe Ring mit Steinen besetzt ist, spricht man von einem Ring mit Seitensteinen. Auch hier werden die Steine nach außen hin meist kleiner, sodass der „Hauptstein“ weiterhin klar erkennbar ist.

Wie beim Solitär-Ring ist er Tragekomfort bei diesen Verlobungsringen geringer. Daher gibt es auch einige Verlobungsring mit glatter Oberfläche, bei denen die Steine (oder der Stein) komplett in den Ring eingelassen sind.

Dazu gehört der Memory Ring (auch „Eternity Ring“, siehe oberer Ring im nächsten Bild). Bei diesem Verlobungsring ist der komplette Ring durchgehend mit gleichgroßen Steinen besetzt. Da er keinen Anfang und kein Ende besitzt, steht er für die Unendlichkeit der Liebe.

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Noch mehr Steine gefällig? Dann ist vielleicht der Pavé Ring die richtige Wahl. Beim Pavé Ring (pavé= französisch für „gepflastert“) werden so viele kleinere Steine aneinandergesetzt, dass vom Ring selbst fast nichts mehr zu sehen ist. Das kann – wie beim Ring mit Seitensteinen – nur eine Seite des Rings betreffen oder den kompletten. Dadurch wirkt der Ring wie ein einziger funkelnder Diamant. Oft wird ein Pavé Ring auch als Ehering mit dem Verlobungsring als Vorsteckring genutzt (wie im nächsten Bild).

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Der Nachteil bei Memory und Pavé Ringen ist die Auswahl der Größe. Ist der Ring komplett mit Steinen besetzt, ist es schwieriger (und daher teurer) die Größe im Nachhinein anzupassen.

Um die Auswahl des Rings noch komplizierter zu machen, gibt es natürlich noch Mischformen. So kann der Verlobungsring einen klassisch hervortretendem Stein (wie beim Solitär-Ring oder Halo Ring) besitzen, die Ringschiene ist jedoch mit weiteren Steinen besetzt(wie bei einem Memory Ring).

Weitere Fragen zum Verlobungsringen unserer Instagram-Community beantworten wir dir hier.

Übrigens: Da der Verlobungsring oft für den Rest des Lebens getragen werden soll, braucht er eine hervorragende Qualität.. Deshalb solltest du darauf achten, dass der Verlobungsring aus echtem Edelmetall verarbeitet und kein Modeschmuck ist. Die Vorteile verschiedener Materialien für Ringe findest du hier.

Viel Erfolg beim Entscheiden und Aussuchen wünscht dir

Kathi von weddista

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